Website Update
März 7, 2010
Ein kurzes Update auf Deutsch.
Switch to English for current articles:
http://london.commonline.org/en
März 7, 2010 Ein kurzes Update auf Deutsch.
Switch to English for current articles:
http://london.commonline.org/en
Januar 1, 2010 I am now blogging in English!
http://london.commonline.org/en/
Mein fünfjähriges London-Jubiläum feiere ich digital mit ein paar Änderungen an diesem Blog. Neben der Sprache ändert sich auch der Inhalt ein wenig: Bislang schrieb ich über Dinge, die Jahre zurück lagen. Das mache ich auch noch weiterhin wie bislang auf Deutsch, wie gewohnt hier auf dieser Seite (unterhalb dieses Eintrags). Ab sofort schreibe ich aber auch über Dinge, die erst wenige Tage her sind, dies allerdings auf Englisch. Oder anders ausgedrückt:
Viel Spaß,
commonliner
Juli 9, 2007 Wenn mir schon der Steuerzahler eine eineinhalbtägige Reise bezahlt, dann möchte ich auch etwas vom Ziel sehen. Das war in diesem Fall Manchester, für das ich mir drei weitere Stunden nahm, um ein wenig die Stadt zu erkunden. Und ich muss sagen, es lohnte sich: Jetzt sah ich, was ich 1994 verpasst hatte, als ich direkt vom Airport das Man hinter mir ließ, um schnell nach Chester zu kommen. Allerdings sah Manchester damals vor 13 Jahren bestimmt noch sehr, sehr anders aus; die meisten Gebäude jedenfalls wirkten heute entweder neu oder renoviert. Trotzdem nett, eine echte Einkaufsmetropole mit modernem Schnickschnack, und etwas abseits der abgetretenen Pfade sogar ein paar Römerruinen sowie zweihundert Meter hübsche Canal Towpaths.
Juli 8, 2007 Geweckt wurde ich beinahe von der Tour-Karawane. Das Vorprogramm der Tour, bevor die ganzen Radfahrer kommen, soll eine spaßige Familienangelegenheit sein. Allerdings schien dieses Unterhaltungsprogramm mit dem eigentlichen Zweck der Tour selbst nicht viel zu tun zu haben. Vor allem nicht, wenn die Spaßparade bereits etliche Stunden vor den Fahrern durch die Straßen rollt, ein Zeitpunkt, zu dem die meisten Zuschauer noch gar nicht da sind, weil sie wie ich am Frühstückstisch sitzen. Ich schaute mir das Spektakel also nur halbherzig durchs Fenster an – da sehe ich zwar nur ein kleines Stück Hauptstraße, aber das, was ich von der Karawane hörte, animierte mich nicht unbedingt, schneller zu essen. Tatsächlich, ich wohne direkt an der Tourstrecke.
Zum Anschauen der eigentlichen Fahrer hatte ich mich dann im Greenwich Village verabredet, mit geplantem anschließenden Kulturprogramm. Erst nach 10 Uhr sollte das Peloton durch das Village radeln, um am National Maritime Museum die offizielle Startfreigabe zu erhalten. Wir gönnten uns vorher noch einen Kaffee bei Peter de Wit’s und mischten uns dann unter die Leute, die zu diesem Zeitpunkt bereits mehr als nur zahlreich erschienen waren – es war so knackevoll, wie ich es nach fast zwei Jahren Wohnhaftigkeit noch nie in Greenwich erlebt hatte.
Juli 7, 2007 Mit Grauen erinnerte ich mich an die letzte Wohnungssuche vor zwei Jahren. Damals hatte ich ja einige Erfahrungsregeln aufgestellt. Dazu gehörte:
Beginne deine Suche zwei Monate vor dem Umzugstermin, und sowohl Makler als private Landlords schicken dich nach Hause.
Und auch wenn ich erst in zwei Monaten aus meinem derzeitigen Studio raus musste bzw. wollte, begann ich trotzdem jetzt schon mit oberflächlichem Durchforsten von ein paar Webseiten. Dabei fiel mir dieses eine Angebot ins Auge, dass mich dazu bewog, eine Besichtigung zu arrangieren: Bus direkt zur Arbeit, alternativ gut 30 Minuten zu Fuß. Dazu noch in Hoxton am Shoreditch Park. Auf dem Satellitenbild von Google Maps aber sah das nicht mehr ganz so spannend aus: Dieser komische Schatten deutete auf ein recht hohes, nicht sehr neues Haus hin.
Aber anschauen kostet nichts. Ich ging von Angel den Regent’s Canal entlang – sehr schön. Hier kann man’s aushalten. Dann bog ich in die New North Road ein und sah das, ahem, hübsche Estate namens Bracklyn Court. Naja, besser in einem hässlichen Haus wohnen und einen guten Ausblick haben als in einem guten Haus mit hässlichem Ausblick. Zum Glück war die Wohnung nicht in dem hohen Klotz, sondern einem kleineren vierstöckigen Bau, in denen die einzelnen Wohnungen jeweils zwei Stockwerke belegten.
Juni 30, 2007 Eine Woche später, gleicher Ort, nächste Eröffnung: Das Vue Cinema im The O2 war letzte Woche noch nicht ganz fertig und feierte dafür diese Woche seine Neueröffnung. Auch ein guter Trick, einen notwendigen Strom an Menschen zu dieser doch etwas abseits gelegenen Location zu bringen, das riesige Zelt muss schließlich gefüllt werden. Voll war es auch, bestimmt nicht nur wegen der Kinoeröffnung. Letztere versprach uns aber Tickets für nur £5, und das kann man sich ja nicht entgehen lassen.
Da ist man dann auch nicht so wählerisch beim Film: Das neue Vue ist ein Multiplex-Kino mit insgesamt elf Sälen, darunter angeblich der Saal mit der größten herkömmlichen Leinwand Londons. Natürlich laufen hier die ganzen Mainstream-Filme, und bei der derzeitigen Auswahl erschien Ocean’s Thirteen doch ganz attraktiv. Das war der Film dann auch, nette Unterhaltung mit Staraufgebot über etwa zwei Stunden. Gefällig, witzig, nicht zuviel Tiefgang, und es passierte andauernd etwas. Aber auch kein Potential zum neuen Lieblingsfilm. Egal, denn ein wesentlicher Teil der Abendunterhaltung war die Entdeckung des neuen Kinos an diesem Ort.