Picknick, Pimm’s und Popmusik: Abschiedspicknick & The Lamb

Date August 31, 2006 | Map

Jede Show in den Red Lion Square Gardens wird mitgenommen! Ok, den Tanzabend hatten wir ausgelassen, aber heute gab’s Zimbabwean Drum Experts. Viele davon. So viele, dass wir mit einer ziemlich großen Gruppe Deutscher wieder lieber von Anfang an den hinteren Teil der Wiese belagerten.

Die Musik geriet nicht nur angesichts der gesammelten Picknickspezialitäten in den Hintergrund, nein, dieses Picknick hatte den Zweitzweck einer vorgezogenen Abschiedsfeier. Da ich einen Tag später in den (natürlich wohlverdienten) Urlaub bzw. zunächst zu einer Hochzeit musste fuhr, verabschiedeten sich an diesem Abend drei Personen aus London, mit denen wir und ganz besonders ich in den letzten paar Wochen tolle Erlebnisse geteilt haben.

Bob-the-Builder-Schrein

Bob-the-Builder-Schrein

Was mich dabei sehr überraschte: Ein Geschenk gab es nicht für die Aus-London-Weggehenden, sondern von ihnen für mich! Wow! Und zwar ein Bob-the-Builder-Picknick-Set!! Ach, ich werde euch vermissen! Klar, dass das Set ein Jahr später einen Ehrenplatz in meiner dann neuen Bleibe bekam…

Und nicht nur ich fand gefallen an dem Bob-the-Builder-Set, nein, beim Picknicken – es war schon dunkel – bekam die große, deutsche Familie Zuwachs: Der kleine Benjamin konnte zwar noch nicht richtig sprechen, wurde aber trotzdem magisch von Bob the Builder angezogen und befand sich auf einmal in unserer Mitte! Und völlig beeindruckend für ihn und vor allem seine Mutter gab es eine magische Belohnung, denn in unserer Runde befand sich der Zauberclown, der charmant mit Profi-Handgriffen ein paar Luftballonfiguren zurechtknotete. Des Zauberclown’s Kommentar zum kleinen Benjamin: “Will auch sowas haben!”

Da man so einen Abend nicht einfach abbrechen kann, auch nicht, wenn das Parkpersonal zum Verlassen des Parks motiviert, bildeten wir uns noch im The Lamb fort. Dieser Pub, den ich zuvor schon mehrfach frequentierte, ist ein weiteres Kleinod der Londoner Pub-Szene, denn hier gibt’s noch die original viktorianischen Zierglas-Panels auf Kopfhöhe über den Tresen. Die dienen dazu, dass der werte Kunde dem Barpersonal nicht beim Arbeiten zusehen muss. Das Pint wird, wenn es fertig gezapft ist, unter den Panels durchgereicht. Ein sehr empfehlenswerter Pub, im Sommer mit einem superkleinen Gärtchen hinten. Nur die Raucher beschwerten sich, als wir uns an den gemütlichen Tischen (in der Nichtraucherzone) niederließen. Pfff, dann geht doch raus, müsst ihr ja bald sowieso! Haben sie dann auch gemacht, die Spalter. ;-)

Pubs.com Review
Beer in the Evening Review
Fancy a Pint Review



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